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Kronleuchter

Juwelen der Lichtkultur

Lüster sind imposant und kapriziös, ziehen alle Blicke auf sich. Wer könnte dem berauschenden Anblick funkelnder Kristalle und tanzender Lichtpunkte schon widerstehen? Jetzt beginnt wieder ihre große Zeit

Sie schmücken Schlösser und Paläste, illuminieren prächtige Opernhäuser, traditionelle Klubs und Hotels: Kristalllüster. Schon Katharina von Medici erfreute sich an diesen Meisterstücken der Beleuchtungstechnik, Ludwig XIV. ließ Schloss Versailles unterm Lichterglanz zahlreicher Lüster (abgeleitet von dem französischen Wort „lustre“) erstrahlen. Man stelle sich vor: der Spiegelsaal, ein Meer aus brennenden Kerzen, deren Licht sich in den unzähligen, beschliffenen Kristallen bricht … Ihre Blütezeit erlebten die Kristalllüster im 18. und 19. Jahrhundert.

Träume aus Kristall

Der anfängliche Behang aus Bergkristall wich bald dem klaren, brillanten und gut zu schleifenden Bleikristall. Fortan sorgte eine Heerschar von Kugeln, Sternen, Monden, Tropfen, Pendel und Prismen für traumhafte Licht-Reflexionen.

Helle Diamanten

Die Ausstrahlung eines Kronleuchters ist nach wie vor einzigartig. Die Diva unter den Leuchten verlangt allerdings, ob Altbau oder neues Appartement, nach einem exponierten Platz. Wichtig ist, dass die Größe des Lüsters mit den räumlichen Proportionen harmoniert. Bei der Art der Beleuchtung hat man mittlerweile die Wahl zwischen Glühlampen, Halogenlicht, kleinen Leuchtdioden (LEDs) – und der guten, alten Kerze.

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